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SUMMARY:Fw Ulm 50 Jahre Rettungsspreizer
DESCRIPTION:  \nFeuerwehr Ulm : Mit dem „Rettungsspreizer“ Vorbild für ganz Europa \nWie die Ulmer Wehr Geschichte schrieb  \nMit ihm werden eingeklemmte Unfallopfer befreit: Der Rettungsspreizer gehört zu den wichtigsten Geräten der Feuerwehr. In Ulm wurde er 1973 europaweit erstmals verwendet. Bis heute werden damit Leben gerettet. \nUlm\, Ein Artikel von Alexander Kern \n \nBis heute wichtiges Einsatzgerät: Adrian Röhrle\, Kommandant der Ulmer Feuerwehr (links)\, und Zeitzeuge Peter Mayer betonen die Bedeutung des Rettungsspreizers.  \n© Foto: Lars Schwerdtfeger \nDas Jahr 1973 war ohne Zweifel ein ereignisreiches: Es war das Jahr\, in dem der Maler Pablo Picasso starb\, es war das Jahr\, in dem General Augusto Pinochet in Chile die Macht an sich riss\, es war das Jahr\, in dem die Band Pink Floyd mit ihrer Platte „Dark Side of the Moon“ Musik­geschichte schrieb. \nAuch für die Ulmer Feuerwehr war 1973 ein bedeutendes Jahr. Es war das Jahr\, in dem sie als erste Feuerwehr in Europa ein Gerät verwendete\, das – in modernisierter Form – bis heute zum Einsatz kommt: Es handelt sich um den hydraulischen Rettungsspreizer. Er befreit Unfallopfer aus gefährlichen Situationen – beispielsweise\, wenn sie im zusammengedrückten Auto feststecken und sich nicht befreien können. \nUnter dem Titel „Mission Leben retten – 50 Jahre Rettungsspreizer“ findet seit Freitag eine Ausstellung im städtischen Gebäude M25 (ehemals Fifty-Eight) am Schuhhausplatz statt. Verschiedene Exponate zeichnen die Anfänge der Technologie und ihre Entwicklung bis hin zum neuesten Stand nach. \nEiner\, der bei der Einführung dabei war\, ist Peter Mayer. Der 79-Jährige erzählt bei der Ausstellungseröffnung\, wie das Gerät von der US-Firma Hurst in Ulm vorgestellt wurde. Die Präsentation sei so überzeugend gewesen\, dass bereits kurz danach entschieden wurde\, ein solches Gerät anzuschaffen. \nAllerdings zeigte die Praxis\, dass es durchaus Verbesserungsbedarf gab. So war der Hydraulikschlauch mit 4\,8 Metern für viele Einsätze zu kurz. Mayer entwickelte darauf hin eine Spezialkonstruktion: Mit einer Haspel gelang es\, die Reichweite der „großen Rettungsschere“\, wie das Gerät intern genannt wurde\, auf 15 Meter zu erhöhen. \nMayers spektakulärster Einsatz mit dem Rettungsspreizer fand am 12. Juni 1976 statt. Auf dem Bundeswehr-Truppenübungsplatz in Münsingen war ein Kanonenjagdpanzer ins Schleudern geraten und in eine vier Meter tiefe Böschung gestürzt. Dabei traf das nach vorn gerichtete Kanonenrohr frontal auf einen Baum und wurde aus seiner Halterung gerissen. Drei der Besatzungsmitglieder konnten unmittelbar gerettet werden\, doch der Panzerkommandant war durch das beschädigte Rohr eingeklemmt. \nMayer und sein Kollege rückten aus. Nachdem die Bundeswehr mit Bergepanzer und Stahlseil nichts ausrichten konnte\, war der Rettungsspreizer gefragt. Die beiden Ulmer Feuerwehrmänner versuchten\, das tonnenschwere und verkeilte Rohr mit dem Gerät wieder in seine ursprüngliche Lage zu drücken. Und tatsächlich: Nach zirka 90 Minuten gelang es den beiden\, den Soldaten\, der aufgrund seiner staken Schmerzen vom Rettungsdienst narkotisiert worden war\,  aus seiner hilflosen Lage zu befreien. „Es war eine sehr schwierige Rettungsaktion“\, betont Mayer. „Dank dem Spreizer haben wir es aber geschafft.“ \nIm Zuge des Unfalls verlor der Panzerkommandant einen Teil seines linken Beins. Eineinhalb Jahre später\, erzählt Mayer\, sei der Mann von der Bundeswehr mit Prothese und einem Kasten Bier in die Wache gekommen und habe sich für den Einsatz bedankt. Bis heute stehen die beiden in Kontakt\, sagt Mayer\, der früher stellvertretender Kommandant der Ulmer Feuerwehr war. \nUlmer Pionierarbeit \nDie Einführung in Ulm war ein wichtiger Durchbruch in der technischen Unfallrettung bei den Feuerwehren in ganz Europa. Inzwischen gehört der Rettungsspreizer bei den Feuerwehren zur Standardausrüstung. Die Ulmer beziehen ihre Geräte unter anderem von der Firma Weber in Heilbronn. Mit einer Spreizkraft von 68 Tonnen sind die Geräte jetzt auch in der Lage\, die Achslast eines Lkw anzuheben. \nIm Durchschnitt einmal täglich werde der Rettungsspreizer bei den Einsätzen der Ulmer Feuerwehr gebraucht\, sagt Kommandant Adrian Röhrle. „Die Technik rettet Leben“\, betont er. \nUm die Innovation erlebbar zu machen\, sind im M25 nicht nur Geräte und Infotafeln ausgestellt. Touch-Monitore und Kurzfilme\, die im Kinobereich gezeigt werden\, lassen die Besucher in die Geschichte eintauchen. Es ist eine Zeitreise von den 1970ern bis heute – mit Blick in die Zukunft\, sagt Röhrle. Dabei gehe es nicht nur um den Rettungsspreizer\, sondern auch um Einsatzfahrzeuge wie das in Ulm entwickelte Schnell-Rettungs-Fahrzeug SRF. \nEin solches Fahrzeug wird nächsten Samstag\, 9. September\, am Ulmer Familientag vor dem M25 präsentiert. Die Rettungsspreizer-Ausstellung läuft noch bis 15. Oktober. Öffnungszeiten sind Mittwoch bis Sonntag\, 14 bis 18 Uhr und Samstag\, 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. \n4\,8 Meter lang war der Hydraulikschlauch des ersten Rettungsspreizers aus Amerika. Der Ulmer Feuerwehrmann Peter Mayer entwickelte eine Lösung\, mit der 15 Meter möglich waren.
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LOCATION:M25 Ulm\, Münsterplatz 25\, 89073 Ulm
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